Ende mit Anfang: Die Nürnberger Traditionsdisco "Rockfabrik" schließt eine Pforte
Erst vor ein paar Monaten investierte Betreiber Uwe Zimmermann rund eine halbe Million Euro in seine Rockperle, die seit 1996 in der Nachbarschaft diverser Pop-Diskotheken Bestand hat. Weniger Disco und mehr Konzerte - dieses Konzept plus diverse Innovationen in der Gestaltung des großen Areals sollten wieder mehr Besucher in die Rockfabrik locken. Die Institution hatte zuletzt mit einem großen Besucherrückgang zu kämpfen gehabt. Die Schließung des neben der "Rofa" beheimateten "Planet" hat aber mittlerweile auch auf die Rockfabrik abgefärbt. Letzte Woche Samstag mussten die Stammgäste nun Abschied feiern, zumindest von der Mainhall der Diskothek. Laut NZ steht die Nürnberger Lammsbräu, der Eigentümer des Gebäudes, mit diversen Betreibern in Verhandlung. Angeblich soll auch die zuvor am Kohlenhof beheimatete Disco WON Interesse gezeigt haben. Dies wurde jedoch nicht bestätigt. Jetzt macht die Rockfabrik erstmal kleiner weiter. Denn ganz schließen sich die Türen nicht. Das "Underground" - der zweite, kleinere Veranstaltungsraum der RoFa - bleibt ferner bestehen und trägt jetzt den Namen "Little Rofa". Hier finden auch weiterhin Konzerte statt, nahtlos geht es nach dem vergangenen Freitag, mit dem Konzert der KÖNIGE FÜR EINEN TAG am 24. März mit SOEN, am 26. mit MAJESTY und am 27.03. mit XANDRIA weiter. Ein kleiner Trost für die RoFA-Fans die am Samstag nicht nur im Klingenhofareal, sondern auch auf Facebook ihrer Trauer Luft machten. Inka
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