BROTHERS IN ARMS

Warlord

NYHC. New York Hardcore. Direkt, geradeaus, kompromisslos, knallharte Riffs. Daran denkt man unweigerlich, wenn man "Warlord" laufen lässt. Nur dass BROTHERS IN ARMS nicht aus New York kommen, sondern aus Hamburg. Und die Jungs liefern hier ein Vollgas-Brett der Spitzenklasse ab.

Ihr Erstling "Invictus" kam in der Szene schon mächtig gut an und die Band hat durch etliche Gigs viele neue Fans gewonnen. Mit ihrer zweiten Scheibe "Warlord" steigern sich die Jungs um Sänger Andrew B. nochmals enorm. BROTHERS IN ARMS versuchen erst gar nicht, das Genre neu zu erfinden. Aber sie bringen ihre Songs authentisch und mit enorm viel Power rüber. Die Produktion ist druckvoll und fett, speziell Schlagzeug und Bass knallen knochentrocken aus den Boxen.

Songs wie "Never Surrender", der geniale Titeltrack "Warlord" oder "Helpless" knüppeln sich direkt in die Gehörgänge und machen deutlich, warum BROTHERS IN ARMS schon als potentielle Nachfolger von Szenegrößen wie z.B. MADBALL gehandelt werden.

Zum Relaxen ist die Platte definitiv nichts. Die elf Songs (plus Intro) blasen einem allesamt jede Müdigkeit aus den Knochen und sind das beste Beispiel, dass guter NYHC auch aus Hamburg kommen kann. Für mich eine der Überraschungen im bisherigen Jahr und nicht nur jeder 9. NYHC-Fan sollte sich "Warlord" unbedingt mal anhören.

Holger

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