CHELSEA GRIN | Ashes To Ashes

Razor & Tie | Rough Trade | 15 Tracks | 59:45 Min

 'Schonungslos heavy, mit einem Spritzer Melodie.' So beschreiben CHELSEA GRIN selbst ihr neues Album "Ashes To Ashes". Am ersten Teil dieser Zusammenfassung gibt es keinen Zweifel. Brutale Riffs mit noch brutalerem Sound (wenn dieser auch recht steril ist und es ihm leider gänzlich an Natürlichkeit mangelt) gibt es so viel das Herz begehrt. Traut man einer Band des Genres Deathcore - wie im zweiten Teil der Zusammenfassung erwähnt - einen Spritzer Melodie zu? Vermutlich eher nicht, in diesem Fall sollte man eine Ausnahme machen. Er ist da. Man muss ihn nur suchen. Die beiden Gitarristen überbieten sich nicht ausschließlich mit möglichst langsamen Breakdowns, immer mal wieder lassen sie sich auch zu melodiösem Picking oder vereinzelten, schon fast hymnischen, Soli hinreißen. Auch der Gesang, der der Brutalität der Riffs in nichts nachsteht, weiß seine softe Seite zu zeigen. Das geht sogar bis hin zu cleanen Stimmen im Chorus. Meist elektronische, ruhige Intros, Mittelteile oder Outros ziehen durchaus einen gewissen Roten Faden der Melodie durch die Platte, wenn auch einen recht dünnen. Wenn die sechs jungen Männer aus Utah (USA) beim nächsten Album noch weitere ca. 6 bis 7 Spritzer dazugeben, haben sie vielleicht die perfekte Brücke zwischen 'schonungslos heavy' und Melodie geschlagen. Joe

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