LONELY KAMEL | Shit City
Napalm | Universal | 9 Tracks | 44:05 Min.
Holy Shit! Wat ist dat denn? Lemmy? Bist Du es? Ne! Aber die Norweger um Vokalist Thomas Brenna rumpeln sich tatsächlich sehr motöresk durch ihren Eröffnungssong "Shit City". Trocken vorwärts und treibend starten die Mannen aus Oslo vielversprechend. Der Abwechslung Rechnung tragend, folgt aber nach gut vier Minuten mit "White Lines" gleich ein bluesig straighter Rocker. Nach weiteren vier Minuten macht uns "Is It Over" den LED ZEPPELIN. Gitarrensoli und gefühlvoller Gesang wechseln sich ab. Schön, dass es genau so weiter geht. "I Feel Sick" kommt deftig fett und dürfte allen klassischen Stoner-Fans ein Lächeln abringen, während "Seal The Perimeter" wunderschön doomt. "BFD" könnte auf jedem CLUTCH-Album Platz finden und mit "Falling Down" und "Nightjar" entführen die Jungs aus Skandinavien sogar in leicht psychedelische Gefilde. Nach drei guten bis sehr guten Stoner Rock Genre-Platten hauen die 2005 gegründeten LONELY KAMEL mit dem aktuellen Werk ein deutlich abwechslungsreicheres, sehr bluesiges Hard Rock Album raus, was nach mehrmaligem Hören keine Wünsche offen lässt und eine deutlich breitere Zielgruppe als bisher anspricht. "Shit City" macht von vorne bis hinten Spaß. Ich glaube, mit den Jungs würd ich gerne mal 8 Halbe zischen. Prost! Bernd
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