MIDNIGHT | No Mercy For Mayhem

Hells Headbangers | 11 Tracks | 36:21 Min.

 MIDNIGHT sind für mich seit dem KEEP IT TRUE Festival 2013 in Lauda-Königshofen ein Faszinosum. Noch nie habe ich einen derart aggressiven, durchgeknallten, energiegeladenen und affengeilen Gig gesehen. Ihr Debütalbum "Satanic Royality" aus dem Jahr 2011 war schon kurz nach dem Erscheinen ein Klassiker. Im Grunde besteht das Trio eigentlich nur aus Mastermind Athenar, der für die Studioarbeit in Personalunion Gesang, Bass, Gitarre und das Schlagwerk vereint. Lediglich bei Live-Gigs schart er zwei Legionäre um sich (Commandor Vanik, Gitarre und SS, Drums). Auf ihrem (seinem) Neuling "No Mercy For Mayhem" gelingt es Athenar wieder diesen Brachial-Mix aus Lemmy/Thrash/Punk/Death und Black Metal (und noch einiges mehr) auf den Silberling zu transportieren. In Anbetracht dessen, dass alles von einer Person eingespielt wurde, haben die einzelnen Tracks vielleicht untereinander nicht immer ein Alleinstellungsmerkmal, sind jedoch kompositorisch durchdacht und stimmig. An alle da draußen, die auf dreckigen, ungehobelten "Voll-In-Die-Fresse-Metal" stehen: Unbedingt antesten. Dafür 9 Schläge auf die Mitternachts-Zwölf. Klaus

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